Funkfernsteuerung
Die Übertragung der Befehle von Funkfernsteuerungen erfolgt im hochfrequenten (HF) Bereich. In Europa ist der, den RC-Flugzeugen zugeordnete Frequenzbereich, 35 MHz. Es gibt auch noch andere mögliche Frequenzen, aber die sind nicht alleine dem Modellbetrieb zuzuordnen. Diese Eingrenzung erfolgt, da die Übertragung durch Funksignale erfolgt. Der Grund, dass noch mehr Frequenzbereiche freigegeben sind, ist der, das man auch Wettbewerbe durchführen, also mehrere Modelle gleichzeitig betreiben kann. Nur müsste da vorher eine Absprache zwischen den Betreibern erfolgen. Zusätzlich mögliche Frequenzen sind 27 MHz, 40 MHz, 433 MHz, 2,4 GHz.
Die ersten Fernsteuerungen bestanden aus großräumigen Röhrengeräten, sowohl beim Sender wie auch beim Empfänger. Hierbei stellte sich das Problem des recht großen Raumbedarfes bei sehr wenigen Funktionen. Bei dem rasanten Vorschreiten der Technik sind die Geräte heutzutage, zum Beispiel durch die digitale Technik wesentlich kleiner, bei einer überproportionalen Zunahme der möglichen Funktionen.
Auf der Modellseite wird mit Servos gearbeitet, welche die verschiedensten benötigten Funktionen ausführen müssen. Da wären zum Beispiel Servos mit fixen oder einstellbaren Anfangs und Endpositionen, Servos zum stellen von Seiten, Quer- und Höhenrudern, Start- und Landeklappen, Servos für die Motorsteuerung usw.
