Leinengesteuerte Flugmodelle sind auch unter dem Begriff Fesselflieger bekannt. Dabei sind an dem Modell 10-30 Meter lange, dünne Stahlseile als Steuerungsleinen angebracht, welche der Modellbauer auf der anderen Seite in der Hand hält und damit das Flugmodell steuert. Dabei dreht sich der Modellbauer mit seinem Modell im Kreis und bedient mittels der Seile die Ruder des Flugzeuges. Mittels der Fesselflieger werden auch Mannschaftswettbewerbe durchgeführt, wobei die sogenannte Fuchsjagd wohl die bekannteste davon ist. Bei diesem Wettbewerb treten maximal jeweils zwei Teilnehmer gegeneinander an, an der Modellen am Heck jeweils ein leichter Papierstreifen befestigt wird. Sieger des Wettstreits ist derjenige, der entweder in einer bestimmten Zeit mit seinem Propeller das meiste von dem Papierstreifen des Gegners abgeschnitten hat, oder alternativ ohne Zeitvorgabe den kompletten Papierstreifen zerschneidet. Bei der zweiten Version muss eine Grenze, bis zu der geschnitten werden darf, festge legt werden, um die Unfallgefahr durch Kollisionen zu vermeiden.
Desweiteren gibt es unter den Fesselfliegern ebenfalls Renn- sowie Kunstflugmodelle. Bei den Rennen zählt einfach nur die Geschwindigkeit, auf dass der Schnellere gewinnt. Bei den Kunstflugwettbewerben gibt es ähnliche Vorschriften wie beim Eiskunstlauf. Es gibt die Pflicht, in der gewisse bereits bestehende Figuren geflogen werden müssen und die Kür, in der bestehende Figuren ausgebaut werden können, bzw. neue Figuren ausprobiert werden.